 (C) Maxim Van Best Die Islamische Republik Mauretanien ist nahezu komplett mit Wüsten- und Savannen überzogen. Lediglich im Süden bietet der Senegal, gleichzeitig Grenzfluss zum gleichnamigen Nachbarland, Wasservorkommen, das für Landwirtschaft genutzt werden können. Im Binnenland gibt es hauptsächlich Sanddünen der Sahara, bei denen - von einigen Palmoasen abgesehen - nur Gras- und Buschflächen sowie Akazien überleben können und daher an Landwirtschaft nicht zu denken ist. Hier leben viele Nomadenstämme, die mit ihren Herden von Wasserstelle zu Wasserstelle ziehen.
Neben der Landwirtschaft im Süden sind die Fischerei an der Küste und der Erzbergbau im Binnenland die wichtigen Wirtschaftszweige des Landes. Die Küstengewässer zählen zu den fischreichsten Abschnitten weltweit, dieser Status ist aber durch Überfischung stark gefährdet. Im Norden zwischen der Hauptstadt Nouakchott und der Industriehafenstadt Nouadhibou findet man den Nationalpark Banc d’Arguin, der mit seinen verschiedene Landschaftsformen, wie Sanddünen, Küstensümpfe, Inseln, flache Küstengewässer einem reichhaltigen Fischvorkommen einen wichtigen Brutplatz von Zugvögeln darstellt und daher seit 1989 UNESCO-Weltnaturerbe ist.
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 (C) John Spooner Die Republik Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Zwei Drittel der gesamten Landesfläche werden von der Wüste Sahara bedeckt. Insbesondere im Nordosten des Landes herrschen Trockenheit, Hitze und Dürre und landwirtschaftliche Nutzung ist nahezu unmöglich. Im Südwesten des Landes ist die Situation trotz eines fehlenden Meereszugangs etwas besser, da Erdnüsse, Mais, Hirse und Baumwolle angebaut werden können. Armut, Unterernährung und mangelnde Hygiene führen aber weiterhin dazu, dass Mali im Human Development Index den fünftletzten Platz 178 einnimmt. 81 % der malischen Bevölkerung über 15 Jahre sind Analphabeten.
Mali, das in der Landessprache Bambara "Nilpferd" bedeutet, war bereits im Mittelalter besiedelt. Ursprünglich befand sich auf dem heutigen Territorium das Reich Ghana (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Staate Ghana), welches im 11. Jahrhundert zerstört wurde und wo im 14. Jahrhundert das größte westafrikanische Reich, das Reich Mali, entstand. Durch die marokkanische Invasion im 17. Jahrhundert und die spätere französische Kolonialisierung verlor Mali allerdings an Bedeutung. Während der Kolonialzeit war das Land Teil von Französisch-Westafrika.
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 (C) Hugues Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, zeichnet sich aber durch eine gewisse Stabilität und die kulturelle Vielfalt der friedlich zusammenlebenden Ethnien aus. Die in Burkina Faso offizielle Einwohnerbezeichnung lautet Burkinabè, im amtlichen deutschen Sprachgebrauch sind aber die Bezeichnungen "Burkiner" und "Burkinerin" vorgeschrieben. Die stärkste Ethnie sind die Mossi, die Ureinwohner des Gebietes, die ca. 40% der Einwohner ausmachen. Im traditionellen Glauben der Mossi existiert ein Gott, der das Universum erschaffen hat und sich anschließend von den Menschen zurückgezogen hat. Als Vermittler haben sich in der Folge an verschiedenen Plätzen, in Objekten und Tieren verschiedene Geister angesiedelt. Auch Ahnenverehrung hat bei den Mossi große Bedeutung. Neben der indigenen Religionen ist durch die Einflüsse des arabischen Raums ist ein Teil des Landes inzwischen moslemischen Glaubens. Mit der Unabhängigkeit 1960 wurde Französisch alleinige Amtssprache, sie wird allerdings nur von einer Minderheit beherrscht, viele nutzen die Sprache der Mossi "Moore".
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 (C) Felix Krohn Die Elfenbeinküste ist der erste von 4 WM-Teilnehmern auf dem afrikanischen Kontinent, den wir auf der Road to South Africa besuchen werden. Für das Land mit einer Grundfläche vergleichbar mit Deutschland darf seit dem Ende der 80er Jahre eigentlich nur noch der offizielle Kolonialname "Côte d’Ivoire" verwendet werden, in Deutschland wird für die Republik allerdings häufig die Übersetzung verwendet. Den Namen erhielt das Land durch den damals wirtschaftlich wichtigen Export der Elefantenstoßzähne, dem Elfenbein.
Côte d’Ivoire ist einer von mehreren Vielvölkerstaaten Afrikas. Es gibt ca. 60 Ethnien, dazu viele Immigranten aus den umliegenden Ländern, die aufgrund der besseren Lebensbedingungen in die Elfenbeinküste flüchteten. Die unterschiedlichen Gruppen leben überwiegend friedlich zusammen, auch wenn es in der Vergangenheit aufgrund von verschiedenen Glaubensrichtungen und Sprachen immer wieder einzelne Spannungen gab. Offiziell wird zwar Französisch gesprochen, es existieren real aber mehr als 70 unterschiedliche Landessprachen. Seit 1983 ist Yamoussoukro die offizielle Hauptstadt, die frühere Hauptstadt Abidjan stellt aber weiterhin das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes dar.
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 (C) George Appiah Ghana ist reich an Schätzen. Rohstoffvorkommen und die üppige Vegetation bieten gute Grundvoraussetzungen für hohe wirtschaftliche Erträge. Das erkannten auch die Briten, die 1820 an der Küste landeten und mit dem damals dort ansässigen Volk Fanti ein Abkommen schlossen, um sich gemeinsam gegen das Volk Aschanti aus dem Binnenland zu verteidigen. 1874 erklärten die Briten den Küstenstreifen dann zur Kronkolonie und nannten ihn aufgrund der Rohstoffvorkommen "Goldküste". Im Zweiten Weltkrieg kämpften über 40.000 Soldaten aus der Goldküste auf der Seite des Britischen Empires. Zum Ende der Kolonialzeit wurde aus der Goldküste und dem Aschantiland das heutige Ghana, das erste Land Afrikas, welches in die Unabhängigkeit entlassen wurde.
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 (C) Julius Cruickshank Die Republik Togo ist für afrikanische Verhältnisse ein Kleinstaat. Von der westlichen bis zur östlichen Grenze sind es lediglich 50 bis 140 km, insgesamt ist Togo kleiner als Bayern. Bis zum Ersten Weltkrieg war das Gebiet Togos sowie Teile von Ghana erst unter dem Namen "Togoland" deutsche, danach französische Kolonie, seit 1960 ist das Land unabhängig.
Togo ist ein so genannter Vielvölkerstaat, der aus diversen Ethnien zusammengesetzt ist. Insgesamt werden 39 unterschiedliche Sprachen gesprochen, offizielle Amtssprache ist französisch. Das Zugehörigkeitsgefühl zur eigenen Ethnie hat seit der Unabhängigkeit zugenommen und seither immer wieder zu Spannungen im Land geführt.
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 (C) Brian Kelley Der Name der Republik Benin hat schon eine lange Reise durch Afrika hinter sich. Man muss dabei aber zwischen dem Königreich Benin und der heutigen Republik Benin unterschieden. Gegründet wurde das Königreich Benin ca. 600 nach Christus. Geografisch reichte es vom Südwesten des heutigen Nigeria weit ins Kontinentsinnere hinein, teilweise bis zur Pazifikküste. Zur Kolonialzeit wurde es dann in Nigeria integriert und verlor seinen Namen. Die ehemalige Hauptstadt "Benin City" blieb aber bestehen und befindet sich seitdem skurrilerweise auf nigerianischem Territorium. Ein Versuch von Aufständischen, das Königreich nach der Kolonialzeit als "Republic of Benin" wiederzubeleben scheiterte bereits nach weniger als 2 Tagen.
Der Küstenabschnitt des Königreichs am Atlantik wurde jedoch schon damals "Bucht von Benin" genannt, dieser Name wurde 1975 für die heutige ebenfalls an die Bucht grenzende Republik Benin übernommen, obwohl sie geografisch recht weit von dem damaligen Königreich entfernt liegt. Durch die Republik Benin führt die road to south africa.
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 (C) Dolapo Falola Die Bundesrepublik Nigeria ist das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas. Es gibt über 100 Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern, darunter inklusive der Hauptstadt Abuja insgesamt 8 Millionenstädte. Nigeria ist ein Vielvölkerstaat, es gibt dutzende Ethnien und Volksgruppen, deren unterschiedliche Glaubensrichtungen und Ideologien immer wieder zu Unruhen und Gewaltausbrüchen führen. 50% der geschätzten 140 Millionen Nigerianer sind Muslime (vor allem in Norden des Landes), rund 40% sind Christen (im Süden). Der Landesname stammt aus der Bezeichnung "Niger-Area", also dem Gebiet um den Fluss Niger, der an der Küste Nigerias in den Atlantik mündet und für einen Großteil der Republik Wasserlieferant und Transportweg ist. Wahrzeichen und Touristenattraktion des Landes ist der Zuma Rock, eine 300 Meter hohe freistehende Felsformation nahe Abuja.
In vorkolonialer Zeit existierten auf dem Gebiet des heutigen Nigeria verschiedene Staaten, z.B. die Yoruba-Königreiche Oyo und Ife und das Königreich Benin. Zwischen 1861 und 1960 war Nigeria Britische Kolonie. Nach der Unabhängigkeit gab es nur teilweise politische Stabilität. So erklärte 1967 die Volksgruppe Ibo einen Teil des Landes (Biafra) für unabhängig, im folgenden Krieg zwischen Armee und Separatisten gab es mindestens 1 Mio. Tote. Die Aufständischen wurden letztendlich besiegt und Biafra wurde nach 3 Jahren 1970 wieder eingegliedert.
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 (C) James Emery Die Republik Kamerun wird häufig als "Miniatur-Afrika" bezeichnet, da das Land klimatisch, kulturell und geographisch eine hohe Vielfalt bietet. Es gibt Strände, Wüsten, Berge, Regenwald und Savannen. Im Nordwesten des Landes befindet sich der Kamerunberg (auch "Fako" genannt), der mit knapp über 4.000m die höchste Erhebung Afrikas darstellt. Das Landesinnere besteht größtenteils aus flachen Plateaus, im Nordosten sinkt das Land ins Tschadbecken ab, es gibt Sumpfgebiete, westlich des Plateaus gibt es Regenwald.
In Kamerun leben fast 300 Ethnien, die Hauptstadt ist Yaoundé. Die Gründe für die vielen Volksgruppen liegen wie so häufig in der Geschichte. Im 19. Jahrhundert ließen sich die ersten deutschen Unternehmen an der Küste des heutigen Kameruns nieder und nahmen das Land nach und nach in Beschlag indem sie mit unterschiedlichen regionalen Herrschern so genannte Schutzverträge abschlossen. Bei der Kongokonferenz 1884, bei der Afrika zwischen den Kolonialmächten aufgeteilt wurde, wurde Kamerun offiziell Gebiet des Deutschen Reiches, obwohl bis zu diesem Zeitpunkt kaum Deutsche in dem Gebiet zu finden waren. Deshalb zog sich die faktische Besiedelung auch bis zum Ersten Weltkrieg hin.
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 (C) HDPT Die Zentralafrikanische Republik ist eine der ärmsten Länder der Welt. 67% der knapp 4 Mio. Einwohner haben weniger als 1 US$ pro Tag zur Verfügung, damit rangiert das Land im Human Development Index auf dem viertletzten Platz 179. Auch das Gesundheitswesen ist erschreckend: Nur jede 2. Entbindung kann medizinisch betreut werden, daher sterben 10% der Kinder gleich bei der Geburt. Das Land ist diversen Krankheiten nicht gewachsen, eine Infrastruktur gibt es nur in den wenigen Großstädten.
Bis zu ihrer Unabhängigkeit war das Land unter dem Namen "Ubangi-Schari" zusammen mit Gabun, Tschad und der heutigen Republik Kongo Teil der französischen Kolonie "Französisch-Äquatorialafrika". Nach der Unabhängigkeit schaffte es Zentralafrika politisch nie für komplette Stabilität zu sorgen. Präsidenten wurden durch Rebellenaufstände oder Staatsstreiche gestürzt und ersetzt, was dann aber wiederum nicht lange hielt. 1976 erklärte der damalige Präsident Jean-Bédel Bokassa die Republik kurzerhand zur Monarchie, dem Zentralafrikanischen Kaiserreich, und ließ sich selbst zum Kaiser Bokassa I. ausrufen. Erst 1991 wurden auf internationalen Druck demokratische Parteien wieder zugelassen.
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 (C) Cristoffer Crusell Die Republik Uganda liegt im Osten Afrikas und ist das 12. afrikanische Land auf unserer Reise. Die Hauptstadt Kampala liegt direkt am Victoriasee, der mit seiner Oberfläche von 68.800 km² der drittgrößte See der Welt und hinter dem Oberen See zwischen USA und Kanada der zweitgrößte Süßwassersee der Welt ist. Durch Uganda verläuft der Äquator, den wir auf unserer Tour nach Südafrika im Süden des Landes überqueren werden. Uganda hat in etwa die Größe der BRD vor 1990.
Englisch und Swahili sind in Uganda die offiziellen Amtssprachen. Im Alltag werden von den ca. 31 Mio. Einwohnern aber auch indigenen Sprachen benutzt, wie zum Beispiel Luganda, die Sprache des Volkes Baganda. Die Mitglieder dieses Stammes machen mit 18% den größten Anteil der Einwohner Ugandas aus. Rund 85 % der Gesamtbevölkerung des Landes sind Christen, davon 45% römisch-katholisch und 35% anglikanisch.
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 kilimandscharo (cc)Travelling Pooh Tansania liegt im östlichen Afrika direkt an der Küste zum indischen Ozean und ist von der Fläche so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen. Die gut 43 Mio. Einwohner sind zu 30-40% Muslime sowie zu 30-40% christlichen Glaubens. Zudem werden weit über 100 Sprachen gesprochen, wobei ein Großteil Bantusprachen sind, zu denen auch Kiswahili gehört, die offizielle Amtssprache in Tansania. Die offizielle Hauptstadt ist Dodoma im Zentrum des Landes, faktisch ist allerdings die größte Stadt des Landes, Dar es Salaam, Hauptstadt und Regierungssitz. Mit ihren gut 2,7 Mio. Einwohner ist Dar es Salaam auch das Wirtschaftszentrum Tansanias. Die Ostküste Afrikas spielte schon früh eine wichtige Rolle für die Seemächte auf den Handelsrouten nach Indien, aber auch arabische Mächte wie das Sultanat Oman beeinflussten die Entwicklungen im heutigen Tansania. Diese Einflüsse sind heute u.a. noch auf der Insel Sansibar spürbar, auf der über 95% der Bevölkerung dem Islam angehören.
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 (C) Joachim Huber
Die Republik Sambia war zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft unter dem Namen "Nordrhodesien" bekannt. 1953 wurden die heutigen Staaten Sambia ("Nordrhodesien"), Simbabwe ("Südrhodesien") und Malawi ("Njassaland") zur "Zentralafrikanischen Föderation" zusammengeschlossen. Zehn Jahre später erlang Sambia dann zusammen mit Malawi die Unabhängigkeit.
Der Name des Landes leitet sich vom Fluss Sambesi ab, der im Norden des Landes entspringt und in seinem Verlauf die Südgrenze zu Namibia, Botswana und Simbabwe bildet. Als viertlängster Fluss Afrikas ist der 2.574 km lange Strom auch Ursprung für die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Victoriafälle, die sich in Sambia direkt an der Grenze zu Simbabwe befinden. Im Verlauf des Flusses gibt es diverse imposante Wasserfälle, was daran liegt, dass Sambia größtenteils auf einem über 1000 Meter hohen Plateau liegt, welches von tiefen Tälern und Senken umgeben ist.
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 (C) Joachim Huber Der Name der Republik Namibia leitet sich von der fast den gesamten Küstenraum einnehmenden Wüste Namib ab. Sie gilt als älteste Wüste der Welt und wird umgangssprachlich mit "Ort, wo nichts ist" übersetzt. Entsprechend ist Namibia extrem dünn besiedelt, was zusätzlich an der Kalahari-Wüste im Osten des Landes liegt. Dazwischen befindet sich das durchschnittlich 1.700 Meter hohe Binnenland, in dem auch die Hauptstadt Windhoek zu finden ist. Ein Großteil der Bevölkerung lebt allerdings im fruchtbaren Norden des Landes.
Als Namibia 1990 seine Unabhängigkeit erlangte, lagen über 100 Jahre Fremdbestimmung hinter dem Land. Ende des 19. Jahrhunderts landeten deutsche Händler an der Küste und nahmen durch geschickte "Verhandlungen" mit den einheimischen Stammesältesten große Ländereien in Besitz, um anschließend das Land zu besiedeln. 1884 wird das Gebiet dann unter dem Namen "Deutsch-Südwestafrika" unter den "Schutz" des Deutschen Reiches gestellt. 1904 kam es zu Aufständen der Urvölker, diese wurden von deutschen Truppen völkermordsartig niedergeschlagen.
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 (C) Joachim Huber Die Republik Botswana (in deutscher Schreibweise "Botsuana") wird aufgrund seiner politischen Stabilität, der wirtschaftlichen Entwicklung und der stetigen Verbesserung der Lebensumstände als "Musterland" Afrikas bezeichnet. Dies ist einerseits der Entdeckung reichhaltiger Diamantenminen zu verdanken, andererseits aber auch dem Umstand, dass die so gewonnenen Mittel auch tatsächlich überwiegend wieder in die Entwicklung des Landes investiert wurden.
In vorkolonialer Zeit war das Gebiet des heutigen Botswana von mehreren kleinen Königreichen des Volkes Tswana beherrscht, das auch Namensgeber des Landes ist und auch noch heute mit gut 75% den größten Bevölkerungsanteil bildet. Inzwischen leben aber auch Rund 800.000 Flüchtlinge in Botswana, die größtenteils vor Unruhen in Simbabwe geflohen sind. Von 1885 bis 1966 war Botswana unter dem Namen "Bechuanaland" größtes britisches Protektorat. Nach der Unabhängigkeit erlangte das Land schnell Stabilität, Präsident Ian Khama regiert seit April 2008 die Parlamentarische Republik, die Wahlen gelten als frei und fair und es gibt eine stabile Währung, den Pula.
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 (C) Henri Hovi Die Republik Kongo wird häufig auch als Kongo-Brazzaville bezeichnet, um sie nicht mit dem Nachbarland Demokratische Republik Kongo zu verwechseln. Die Haupt- und einzige Millionenstadt des Landes Brazzaville liegt im Süden und ist seit 1975 Städtepartner von Dresden. Haupteinnahmequelle und wichtigster Wirtschaftszweig ist der Erdölabbau. Aus diesem Geschäft stammen 90 % der Exporterlöse, 70 % der Staatseinnahmen und 60 % des Bruttoinlandsproduktes. Auch die Fortwirtschaft ist sehr wichtig, ein Großteil des Landes ist vom tropischen Regenwald bedeckt. Der Anteil an Viehhaltung ist vor allem wegen der Tsetsefliege unbedeutend.
Auf der road to south africa werden wir in der Republik Kongo zwei Highlights erleben. Zunächst überqueren wir auf dem Landwege den Äquator, ein Erlebnis, von dem nicht viele Europäer berichten können. Weiterhin wird das Verlassen des Landes ein weiteres Highlight darstellen. Die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo Kinshasa liegt aus Brazzaville gesehen am gegenüberliegenden Ufer des Kongo, der hier die Landesgrenze darstellt und mit einer Fähre von uns überquert werden muss.
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 (C) Damien Ayers Das Königreich Marokko liegt im Nordwesten Afrikas und ist durch die Straße von Gibraltar vom europäischen Kontinent getrennt. Auf unserer Tour nach Südafrika wird Marokko somit das erste afrikanische Land sein, welches wir betreten. Geografisch und klimatisch wird das Land durch den Gebirgszug "Hoher Atlas" geteilt. Während im Nordwesten eher mediterranes Klima herrscht, findet man auf der anderen Seite des Gebirges saharisch-kontinentales Klima und Wüstensteppe.
Die landesweite Amtssprache der zu 99,8% muslimischen Bevölkerung ist Arabisch, es werden aber auch Berbersprachen und Französisch (als Handels- und Bildungssprache) gesprochen. Marokko ist eine konstitutionelle Monarchie, deren derzeitiges Staatsoberhaupt König Mohammed VI. seinen Amtssitz in der Hauptstadt Rabat hat.
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