Englisch und Swahili sind in Uganda die offiziellen Amtssprachen. Im Alltag werden von den ca. 31 Mio. Einwohnern aber auch indigenen Sprachen benutzt, wie zum Beispiel Luganda, die Sprache des Volkes Baganda. Die Mitglieder dieses Stammes machen mit 18% den größten Anteil der Einwohner Ugandas aus. Rund 85 % der Gesamtbevölkerung des Landes sind Christen, davon 45% römisch-katholisch und 35% anglikanisch.
In Uganda lebt man hauptsächlich vom Kaffee-Export, die Boden- und Klimaverhältnisse sind verhältnismäßig gut, da das Land von diversen Gewässern durchzogen wird. So verläuft der Nil, entsprungen aus dem Victoria-See, durch das Land. Wasserkraft stellt neben dem Rohstoffabbau eine weitere Ressource dar. Ein Großteil des Landes liegt auf einem Plateau, gut 1.000 m über dem Meeresspiegel. Dadurch sind die Temperaturen gemäßigt und der Boden ertragreich. Aufgrund der Höhenlage ist das Land zudem nicht so sehr von Monsunregen betroffen, dennoch wird derzeit befürchtet, dass aufgrund des Klimawandels in wenigen Jahren kein Kaffeeanbau mehr möglich sein wird.
Neun Nationalparks und sechs Wildreservate zeugen von der schützenswerten Naturschönheit. Wir werden auf unserer Tour den Murchinson Falls National Park besichtigen. Ein spektakulärer Nil-Wasserfall stürzt hier 43m in die Tiefe und dessen Umland bietet einer vielfältigen Flora auch Krokodilen, Flusspferden und Rothschild-Giraffen einen Lebensraum. Im Norden des Parks bevölkern zudem Löwen, Afrikanische Büffel, Elefanten und Antilopen die Natur.
In Uganda gibt es 2 UNESCO-Weltnaturerben: Der Urwald von Bwindi Impenetrable National Park, wo ein Großteil der noch lebenden Berggorillas zu finden ist. Zudem das Ruwnzori-Gebirge, das dritthöchste Gebirge Afrikas, wo ebenfalls ursprünglicher Regenwald zu finden ist. Auch ein UNESCO-Weltkulturerbe kann Uganda bieten: Die Grabstätte der Buganda-Könige in Kampala (Kasubi Tombs) aufgrund seiner Architektur und Historie.
Die Nationalflagge von Uganda wird von 3 Farben dominiert: Schwarz steht für das Volk in Afrika, Gelb symbolisiert den Sonnenschein, Rot drückt die Brüderlichkeit aller Menschen aus. Der Kronenkranich in der Mitte wurde als neutrales Staatsemblem gewählt, da es von keinem der früheren Königreiche und Stämme zuvor verwendet wurde.
Fußballerisch ist das Nationalteam von Uganda nur Mittelmaß. Der größte Erfolg war ein zweiter Platz bei der Afrikameisterschaft 1978, für eine Qualifikation zu einer Fußball-WM hat es bislang noch nicht gereicht. Bei der Qualifikation zur WM 2010 scheiterte Uganda bereits in der Zwischenrunde. In Gruppe 3 war man als Tabellendritter punktgleich mit Angola, die allerdings ebenfalls nicht zu den 8 besten Zweitplatzierten gehörten und ausschieden.
Links:
Offizielle Regierungsseite (englisch)




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